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Burgen

Liste ausgewählter, besonders schöner Burgen und Ruinen

Zusammengestellt von Dr. Ingrid Helber, Balingen

 

 

Amlishagen, Hohenlohe bei Gerabronn,

Vor- und Hauptburg auf Bergvorsprung über dem Brettachtal, ehem. mächtiger Halsgraben, 1984 restaurierte Schildmauer (um 1300), Vorburg mit sog. Neuem Schloss mit Renaissanceformen.

 

Bachritterburg, Kanzach,

Rekonstruktion wie es hätte sein können, Museumspädagogik, für Schulklassen und Kinder gut geeignet. Sonderführungen. Kombikarte mit Archäopark Federsee.

Zeitreise ins frühe 14. Jahrhundert. Rekonstruierter Nachbau der Lebenswelt des Niederadels zu Beginn des Spätmittelalters.

Bachritterfestspiele (Juli 2007). 11.8.2007 Highland Games

www.bachritterburg.de

Schlösslesberg am Ortsausgang von Kanzach - Motte (Turmhügelburg), 1392 Holzburg in Brand gesetzt und zerstört.

 

Burg Berneck, Berneck, Stadt Altensteig, Kreis Calw,

sog. Oberes Schloss, Spornlage – beherrscht das Dorf, wohl um 1200 entstand die 40 Meter hohe Schildmauer aus Buckelquadern mit Wehrgang und seitlichen Kampfhäusern, Schlossneubau 1846/47 lehnt sich an.

Privateigentum.

 

Burg Derneck, Stadt Hayingen,

idyllisch im Lautertal gelegen,

vor 1350, bis ins 16. Jh. Degeneck, gehörte zu Helfenstein, Fürstenberg, dann Württemberg à dann Forsthaus

heute bestehen noch die Ringmauer, das Steinhaus mit Aussichtsplattform, das Jägerhaus und die Tenne.

Burgschenke, Wanderheim des SAV (seit 1967).

 

Burg Dilsberg bei Heidelberg, Stadt NeckargemĂĽnd,

sehr schöne Burgruine, „Burg und Stadt sind ein Muss für Burgenfans“,

um 1150 erbaut durch die Grafen von Lauffen, Wehrgang, 17 Meter hohe Mantelmauer, 12./13. Jahrhundert, Brunnenschacht, 80m langer Stollen begehbar.

Im 17. Jahrhundert eine der stärksten Festungen in unteren Neckartal, Garnison, ab  1804 militärische Arrestanstalt, Teilabbruch - ab 1827 Ruine,

im Burghof gibt es Konzerte und TheaterauffĂĽhrungen (Rose von Dilsberg) auf der FreilichtbĂĽhne

 

Großcomburg, bei Schwäbisch Hall,

Ehemaliges Bedediktinerkloster auf einem weithin sichtbaren BergrĂĽcken, burgartige Anlage.

1078 Stiftung durch einen Adeligen, Umbau einer Burg zum Kloster.

Baustile von der Romanik bis zum Barock.

1494 zweite Ringmauer mit drei TĂĽrmen um Kloster gelegt, 1562-1575 dritte Ringmauer

errichtet, mit ĂĽberdachtem Wehrgang, aber keine GeschĂĽtzstellungenĂ  dadurch Aussehen einer mittelalterlichen Burg, frĂĽhe Burgenromantik!

Museumscafé mit Ausstellung zur Geschichte.

Hohenloher Kultursommer – 5.8.2007 Konzert in Kleincomburg: Voice and Prayer

Burg Hohenbeilstein, Beilstein, Kreis Heilbronn,

Burgruine mit Burgfalknerei. , Vogeljagd seit dem 12. Jh. bei Adeligen beliebt, Kaiser Friedrich II. war ein bekannter Falkner.

GrĂĽndung um 1100, stattliche Burgruine, seit dem 16. Jh. im Verfall,

1898 von Textilfabrikant Robert VollmĂĽller renoviert, ab 1960 wieder instand gesetzt.

Nutzung, auch fĂĽr Kinder geeignet

10. Mittelalterliches Burgspektakel inklusive Falknereibesichtigung 3./4. und 5. August 2007. www.falknerei-beilstein.de

Burggaststätte

 

Burg Hohenzollern, Gem. Bisingen, Zollernalbkreis,

malerische Wirkung vom Tal aus, Burg auf Kegelberg gelgen,

Stammsitz einer bedeutenden Adelsdynastie aus einer Linie der Hohenzollern gingà das Haus Preußen hervor. Geschlecht 1061 erstmals erwähnt, 1423 Burg fast völlig zerstört, Wiederaufbau 1454-1461, weiterer Ausbau. Ende des 18. Jahrhunderts Zerfall.

Bitten des Fürsten von Hohenzollern-Hechingen an König Friedrich Wilhelnm IV 1819 zur Erhaltung und Restaurierung – 1850-1867 Wiederaufbau als dynastisches Denkmal.

Gesamtkunstwerk in neugotischen Formen (vgl. Schloss Neuschwanstein), Festungscharakter, Aufforstung des Berges durch Gartenarchitekt Peter Josef Lenné.

Besichtigung der Innenräume und Kasematten.

FĂĽhrungen, auch thematisch fĂĽr Kinder.

Burgschenke.

27.-29 Juli – Open-Air-Konzert der Leipziger Pop-Gruppe Die Prinzen im Burghof

11.8.-28.10. Sonderausstellung „Der Columbus von Hohenzollern“ –Rudolf Graf Stillfried-Alcántara (1804-1882)

1./2.12.2007 Romantischer Weihnachtsmarkt im Burghof.

 

Burg Hornberg, Gemeinde Neckarzimmern,

Ruine ĂĽber Neckartal, sehr idyllisch

u.a. Lehensbesitz der Grafen von Lauffen, 1517 durch Götz von Berlichingen erworben, er lebte 45 Jahre auf der Burg, 1612 an Familie von Gemmingen, 1688 Zerstörung durch die Franzosen.

Halsgraben, Hauptburg auf Bergsporn, in Vorburg sog. Mantelbau mit eigener Ummauerung, Bergfried, u.a. auch Bauplastik der Renaissance, Haus des Götz von Berlichingen.

Burgkapelle um 1470. Eigentum des Freiherrn von Gemmingen.

Kleines Burgmuseum.

Panoramarestaurant, Rittermahl, Arrangement „Ritter für drei Tage“

Burghotel und Weinverkauf

 

Burg Krautheim, Krautheim, Hohenlohekreis,

runder Bergfried wohl letztes Viertel 12.Jh. 30 Meter hoch, Zugang 10 Meter über Boden, weitere Bauphasen, Gottfried von Hohenlohe von Kaiser Friedrich II hoch geschätzt

Palas mit Burgmuseum

Burgkapelle, frĂĽhgotisch, fantasievolle Bauplastik, Herrschaftsempore mit Adlerkapitell

möglicherweise Schatzkammerfunktion – Beziehung zu Staufern

Schlossbau 1602ff, Ende 19. Jh. renoviert.

  

KĂĽssaburg, Kreis Waldshut,

schöne Lage und beliebtes Ausflugsziel nahe der Wutachmündung im Klettgau, 10./11. Jh., Grafen von Sulz, nach 1525 zu ausgedehntem artilleriegerechter Komplex ausgebaut, Zerstörung 1634, erhalten Ringmauer und Zwinger, gute Ruine, Eingangsbereich mit Torturm rekonstruiert, Hauptbauten 1980 restauriert,

 

Burg Lichtenberg, Oberstenfeld, Kreis Ludwigsburg

gut erhaltene Höhenburg auf einem Bergsporn über dem Bottwartal, 1197 erwähnt, ovaler Grundriss, starke Schildmauer und hoher Bergfried – wohl spätes 12. Jh. mit Zinnen von 1906, vielfache Umbauten wie Halle und Kapelle – Bemalung aus Entstehungszeit bis M 16. Jh..

Bewohnt vom Freiherrn von Weiler

 

Schloss Lichtenegg, Harthausen, Gemeinde Epfendorf, Kreis Rottweil,

bis 1836 Schloss Harthausen genannt, 1562 erneuert, 1834 und 1872 erneuert im Sinne des Historismus.

Privateigentum.

 

Meersburg, Altes Schloss, Schlossmuseum

Herrliche Aussicht auf den Bodensee.

Auf Bergsporn gelegene Höhenburg mit rechteckigem Bergfried – Dagobertsturm, Halsgraben 14 Meter tief von 1334, Erweiterung wohl 1379.

Bischöfliche Residenz 16.-18. Jh. Fürstensaal und Ausbau der Rundtürme

Freiherr Josef von LaĂźberg EigentĂĽmer ab 1838, eher RĂĽckbau vom Schloss zurĂĽck zur Burg, Eingriffe im Sinne der Burgenromantik.

 

Minneburg, Gemeinde Neunkirchen, Neckar-Odenwald-Kreis,

Burgruine, 13. Jh. wohl als Reichsburg gebaut, 1349 an Pfalz verkauft, Lehen, dann zurückgefallen, im 30jährigen Krieg zerstört und aufgegeben.

Bergfried ältester Bauteil A 13. Jh , mächtige Schildmauer etwas später,

Palas mit Schneck (Wendeltreppe) um 1521, Rondelle.

 

Burg NeuenbĂĽrg, NeuenbĂĽrg, Enzkreis,

Reste der ehem. Burg der Grafen von Vaihingen, wohl M 12. Jh., mit Schlossanlage des 16./17. Jh., erhöht über der Stadt liegend,heute Forstamt.

 

Schloss Niederalfingen, Gemeinde HĂĽttlingen, Ostalbkreis,

liegt steil ĂĽber dem Kocher, aufwendige Zwingeranlagen, drei RundtĂĽrme,

frĂĽhe Burgenromantik noch im 16. Jahrhundert,

1575-77 für die Fugger errichtetes Jagdschloss, ungewöhnliche historisierende Tendenz des 16. Jh. im Burgenstil – Renaissanceburg mit Rustikaquadern, 1841 Abbruch des Nordflügels.

 

Ortenberg, Ortenaukreis,

Spornlage am Ausgang des Kinzigtals, Sperrburg, vermutlich von den Zähringern, 1233 erstmals erwähnt, 1218-46 staufische Reichsburg, wechselvolle Geschichte.

1838-43 ließ der livländische Kaufherr und Deutschordensritter Gabriel Leonhard von Berckholz die Ruine abtragen und das heutige Schloss errichten,

ähnliche Rückgriffe auf Gotik wie bei Burg Hohenzollern, Mischung aus mittelalterlicher Burganlage und neugotischem Schloss, mittelalterliche Substanz teilweise sichtbar,

Jugendherberge.

 

Burg Ratzenried, Ratzenried, Gem. ArgenbĂĽhl, Kreis Ravensburg

Anlage mit mächtigen Rundtürmen.

Um 1180 erwähnt, 1220 Umbau, mehrfacher Herrschaftswechsel,

1453 erwarb der reiche Bürger und Kaufmann Jos Humpis von der Ravensburger Handelsgesellschaft die Burg und baute sie stark aus. Der Kauf des „Adelattributs“ Burg bedeutete eine gesellschaftliche Aufwertung. Weitläufige Veränderungen im 16. Jahrhundert, Zinnenkranz aus dem 19. Jahrhundert. 1632 von den Schweden zerstört.

Nach der Oberamtsbeschreibung von Wangen/Allg. zählte sie 1841 zu den schönsten und sehenswertesten Ruinen des Königreichs Württemberg.

Beginn der Sanierung 1984.

 

Burg Rötteln bei Lörrach,

große Ruine, spornartig nördlich des Stadtzentrums über Wiesental,

erbaut E 11.Jh., nach 1318 und E 15. Jh. erweitert, erhalten ist Bergfried der ersten Burganlage (12. Jh), seit 1500 Ausbau zur bastionären Festung, 1678 zerstört,

im Sommer Burgfestspiele – 2007 Das Kaffeehaus von Carlo Goldoni, Regie Klaus Koska, freitags und samstags bis 4. August

Burgschenke

 

Schleglerschloss, Heimsheim,

eindrucksvolles Beispiel einer spätmittelalterlichem Turmburg nicht vor 1413/14(d), wuchtiges fünfgeschossiges Steinhaus, unverputztes Bruchsteinmauerwerk aus rotem Sandstein, spätgotische Profile an Fenstern.

 

Burg Sponeck, Jechtingen, Gem. Sasbach, Kreis Emmendingen,

Burganlage auf Steilabsturz zum Rhein, Ruinenteile aus dem 13./14. Jh., einst württembergischer Brückenkopf zum Elsass (Riquewihr) und zu Mömpelgard (Montbéliard)

ab 1930 Kunstmaler Hans Adolf BĂĽhler mit Atelier im turmartigen Wohnbau.

 

Ruine Strahlenburg, Schriesheim, Rhein-Neckar-Kreis

Sehr schön gelegene und imposante Ruine, schöner Blick in die Rheinebene bis in die Pfalz.

Um 1150 begann Conrad von Hirschberg mit dem Bau, 1470 beschädigt, seit 1733 Teilabbruch, 27 Meter hoher Bergfried und flankierende Schildmauerabschnitte, spätromanische und frühgotische Fenster, spitzbogiges Zugangstor aus dem 14. Jh., Hälfte der ehem. Burg zu sehen

Die Burg inspirierte den Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) zu seinem „Kätchen von Heilbronn“. Der Herr von Strahl besetzt eine Hauptrolle in diesem Schauspiel.

Burggasthof.

 

Wachenburg, Weinheim, Reg.-Bez. Karlsruhe,

architektonisches Wahrzeichen mit Fernwirkung,

1907-13 bzw. 1927 errichtetes burgähnliches Gedächtnismonument für den Weinheimer Seniorenkonvent, Stil neuromanisch.

Burgschenke, Rittermahle, Events

 

Burg Waldburg, Waldburg,Kreis Ravensburg,

sehr schön gelegene Burg, bei schönem Wetter mit Alpensicht

Burg der Truchsessen von Waldburg, sichere Lage, wenig Wehrbau, kein Bergfried, hohe Schildmauer, Teile um 1300, Kapellenturm und Palas, Kern 1. H. 16. Jh., Rittersaal 1568.

Museum im Palas,

Räume und Burghof sind von der Gemeinde anmietbar.

 

Wäscherschlössle, Gemeinde Wäschenbeuren,

 1.H. 13.Jh., Kreis Göppingen,

kleine, sehr gut erhaltene Ministerialenburg, damals saßen hier die Wäscher als staufische Burgvögte, sehr hohe sechseckige Mauer aus Buckelquadern, Wohnhaus, schildmauerartige Westmauer, steinernes UG, Fachwerk um 1500

Museum mit Staufergedächtnisstätte und Heimatmuseum,

Musikveranstaltungen und Ritterturniere, Feiern in historischem Ambiente

 

Weibertreu bei Weinsberg,

Teile der Ringmauern aus der Stauferzeit, viele Besitzerwechsel, Bergfried und Rundtürme spätmittelalterlich, 1504 an Württemberg, Herzog Ulrich baute die Burg neu auf, 1525 in Bauernkrieg stark zerstört, dann nicht mehr aufgebaut.

Geschichte der Weiber von Weinsberg: im Streit um die deutsche Königskrone siegte1140 Konrad III. über den Bayernherzog Welf, der in Weinsberg kapitulierte. Der König zeigte sich den Frauen gegenüber als großzügig. Sie durften das aus der Burg mitnehmen, was sie auf ihren Schultern tragen konnten. Sie trugen ihre Männer, die dadurch gerettet wurden. Der König brach sein Wort nicht.

 

Burg Wertheim, Wertheim,

Beeindruckende Ruine auf schmaler Bergzunge oberhalb der Stadt gelegen

Nach Georg Dehio „eine der größten und schönsten Ruinen Deutschlands“.

Anlage der Stauferzeit, in mehren Phasen ausgebaut, im 15.Jahrhundert zusätzliche Befestigungen, Neubauten in 16. Jahrhundert, 1634 teilweise zerstört, 1742/45 Ergänzung des Burgtors mit Festsaalgebäude.

Burggaststätte.

27.-29.7.2007 Wertheimer Altstadtfest, Zurzeit Sanierungsarbeiten auf der Burg, deshalb Wertheiner Burgweinfest im Rathausinnenhof

 

Wildeck bei Abstatt, Kreis Heilbronn,

guter Ăśberblick,) gegenĂĽber Burgruine Helfenberg

Kern des mehrgeschossigen, quadratischen Wohnturms wohl 12./13. Jh. durch die Herren von Heinriet erbaut, Zeltdach, Eckerker bez. 1533, Wirtschaftsgebäude in Fachwerk 18. Jh.

 

Burg Wildenstein, Gemeinde Leibertingen,

Höhenburg in malerischer Lage über Donautal, heutiger Bestand wesentlich 1512-1554 (Graf Gottfried von Zimmern)

kĂĽnstlich abgeschroffter Felsen, tiefer Halsgraben

Verkörperung mittelalterlicher Burg, , Burgkapelle und Rittersaal nicht mehr zugänglich, Palas Reste von Malereien,

Jugendherberge

 

Zavelstein, Stadt Badt-Teinach-Zavelstein, Kreis Calw,

Burgruine ĂĽberragt malerisch das Teinachtal, Wahrzeichen der kleinsten Stadt Deutschlands,

doppelter Graben und Schildmauer, im Kern romanische Anlage, Turm, Bergfried zwischen Vor- und Hauptburg, starke Buckelquader A 13.Jh.,Zwingeranlage und Befestigung 15.Jh., Ruine des Palasgebäudes,

zuletzt Renaissanceschloss (Architekt Heinrich Schickhardt), 1692 durch Melac zerstört,

Im FrĂĽhjahr KrokusblĂĽte im Burggarten

 

 

Schloss Zwingenberg (Zwingenburg), Neckar-Odenwaldkreis,

auf steilem Bergsporn ĂĽber Neckar,

Schloss mit Burgcharakter, im 19. Jahrhundert renoviert und rekonstruiert

Schloss der Herren von Zwingenberg  jetzt markgräflich-badisch

quadratischer Bergfried 15.Jh auf den Resten des 13. Jahrhunderts wieder errichtet, enger Burghof, 16. Jh. Laubenbau und sechseckiger Treppenturm, Renaissancetor von 1600

Schlachthausflügel – ehemalige Kemenate von 1572, über Torhalle Wohnbau von 1696

Kapelle mit bedeutenden Wandmalereien.

A 19. Jh. kam die Burg an GroĂźherzog Carl Friedrich von Baden.

Schlossherr ist heute Prinz Ludwig von Baden.

Schlossfestspiele – August 2007

-        Der FreischĂĽtz

-        Die Zauberflöte

-        Der Zigeunerbaron

Matinee – singende Saiten

Kinderwerkstatt 11.8. 2007, 16 Uhr Schlossinnenhof

Mehrere Konzerte

 

 

Festungen:

Ausbau von Höhenburgen zu mächtigen Bollwerken durch die württ. Landesherren, 16. Jh

.

Ruine Hohentwiel (bei Singen im Hegau) – eine der räumlich größten Festungen  ( ca. 9 Hektar), lange Zeit wĂĽrttembergische Exklave

 

Hohenneuffen,

Burgrestaurant, Mittelalterliche Tafeley, groĂźes Kulturprogramm

25./26.8.2007 – 11. Historischer Handwerkermarkt mit Burg-Spectaculum

 

Hohenurach, Bad Urach,

Seit 1265 ganz wĂĽrttembergisch, 1428 Erweiterungen, Nikodemus Frischlin (geb. in Balingen) stirbt bei Fluchtversuch, 1761 Aufgabe durch Herzog Carl Eugen, teilweise Abbruch fĂĽr Neubau von Schloss Grafeneck

 

HohentĂĽbingen, TĂĽbingen

1078 erwähnt, im 12. Jh. Resident der Pfalzgrafen von Tübingen, nach finanziellen Problemen Verkauf an Württemberg; Umbau unter Herzog Ulrich von Württemberg;

Museum, Aktivitäten für Kinder – Führungen (z.B.Hydra, Medusa und Co.)

5.8.2007 Nike – von der Siegesgöttin zum Sportschuh mit Alexandra Berendt

 

Hohenasperg, Asperg

Exponierter Aussichtsberg, ab 1535 Umbau zu Festung, nach 1700 keine Bedeutung mehr für Landesverteidigung, danach Garnison und Staatsgefängnis,

„höchster Berg Württembergs“ – noch heute Gefängnis (Zentralkrankenhaus für den Strafvollzug)

Festungen Schorndorf und Kirchheim mit Stadtanschluss

 

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Baden: Festung Hochburg

Pfalzgrafen: Von der Festung zum Schloss - Heidelberg

 

Festungsartig ausgebaute Burgen des einfacheren Adels:

Hohenschramberg –Herren von Rechberg

Wildenstein (Grafen von Zimmern)

KĂĽssaburg am Hochrhein (Grafen von Sulz)

 

Pseudoburgen 16. und frühes 17. Jahrhundert meist nicht mehr der Adel, sondern neureiche Patrizier und Kaufmannsgeschlechter – rittermäßiger Sitz -

Stettenfels

Duttenstein

Warthausen

Hornstein

Niederalfingen – fast kopiert

 

Burgenbau Historismus

Hohenzollern

Lichtenstein

 

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